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헤어프스트는 21세기의 새로운 문학 장르로서 그리고 메타모더니즘의 대표적인 문학적 예로서 크게 주목을 받고 있는 사이버네틱스 사실주의를 창시한 독일 작가이다. 마치 컴퓨터의가상 공간에서 무한한 상상의 세계가 펼쳐지는 것처럼, 그의 사이버네틱스 사실주의의 공간은작가의 두뇌 속에서 그의 의식과 무의식이 서로 정교하게 상호 작용하면서 발생하는 제3의 환상의 공간이다. 즉 이것은 모더니즘의 이성적인 의식 세계와 포스트모더니즘의 비이성적인 무의식 세계가 상호 작용하여 발생하는 메타모더니즘적인 하이브리드 문학 공간을 의미한다. 오토포이에시스 개념은 마투라나와 바렐라에 따르면 살아있는 생명체들이 스스로를 재생산함으로써 생명을 보전하는 특성을 나타내는 용어이며, 한국에서는 자기생산, 자기생성, 자기제작, 자기조직화 등의 용어로 불린다. 문학적 오토포이에시스는 헤어프스트의 문학에서 일차적으로 글쓰기 작업에서 작가 주체가 자기 스스로를 계속적으로 창조하는 행위를 뜻한다면, 이차적으로는 텍스트 안에서 스토리들이 자체적으로 증식되는 현상을 의미한다. 헤어프스트는 무의식의 세계로 들어가서 실제 현실에서 경험해 보지 못한, 무의식적으로 잠재된 기억들을 통해서 새로운 자아상들과 상상적 현실들을 마주한다. 작가의 무의식이 무의식적 기억들을 통해서무수히 많은 환상적 영상들을 발생시킨다면, 그의 의식은 그것들에 의해서 영감을 받아서 새로운 자아상들과 수많은 상상적 스토리들을 자기생성적으로 창조한다.


Alban Nikolai Herbst begründete den Kybernetischen Realismus, der als neues literarisches Genre im 21. Jahrhundert gilt und als repräsentatives Beipiel für die Metamoderne Beachtung findet. Er trachtet danach, die optimierten kreativen Fähigkeiten des Künstlers zu verwirklichen. Der Raum des kybernetischen Realismus ist ein dritter Phantasieraum, der durch die Interaktion zwischen Bewusstsein und Unbewusstsein des Autors entsteht, so wie sich die unendliche imaginäre Welt auf dem virtuellen Computer-Bildschirm aufschließt. Er stellt nämlich einen hybriden Literaturraum der Metamoderne dar, der sich dadurch ergibt, dass sich die rationale Welt des Bewusstseins der Moderne und die irrationale Welt des Unbewusstseins der Postmoderne vermischen. Die Autopoiesis, die auch als Selbstproduktion, Selbsterschaffung oder Selbstorganisation bezeichnet wird, ist laut H. Maturana und F. Varela ein Begriff, der auf die Merkmale von Lebewesen oder lebenden Systemen verweist, die sich selbst erzeugen und somit ihr Leben weiterhin erhalten. In der Literatur wird die Autopoiesis als die Selbstthematisierung in Texten verstanden. Die literarische Autopoiesis bezieht sich in erster Linie darauf, dass das Autor-Subjekt das autopoietische Sich-Selbst-Schreiben während des Verfassens von literarischen Werken realisiert, und sie wird zweitens in Verbindung gesetzt mit dem Phänomen, dass sich die Storys in den Texten selbst autopoietisch vermehren. Der Autor Herbst wird in die Welt des Unbewusstseins hineinverwickelt und begegnet dort den unbewusst latenten neuen Selbstbildern und imaginären Realitäten, die er in seiner Realität weder gekannt noch erlebt hat. Wenn das Unbewusstsein des Autors durch unbewusste Gedächtnisse unzählige Phantasiebilder produziert, wird sein Bewusstsein von ihnen inspiriert und schafft die in ihm selbst autopoietisch erzeugten Selbstbilder, die das Auftreten von sich selbst organisierenden Storys in Texten ermöglichen.