초록 close

대법원은 대상판결을 통하여 채무자가 계약체결 당시 급부장애사유에 대해 알았거나 알 수 있었음에도 불구하고 이를 상대방에게 고지하지 않았다면 후에 그 사유로 인해 발생한 채무불이행 그 자체에 대해서는 채무자의 잘못이 없다고 하더라도 특별한 사정이 없는 한 그 채무불이행에 대해 채무자의 귀책사유가 없다고 할 수 없다고 하여 결국 채무자의 귀책사유로 인한 이행불능 책임을 인정하였다. 그런데 과실책임의 원칙을 기초로 하고 있는 우리 민법의 채무불이행책임체계에 비추어 볼 때 대상판결의 태도는 다음과 같은 문제점을 노정한다. 먼저 채무불이행의 성립요건인 고의나 과실은 급부의무 위반이나 보호의무 위반행위 그 자체를 대상으로 하는 것인데 대상판결은 계약성립 전에 행해진 채무자의 보호의무 위반행위에 대한 귀책사유를 곧바로 계약성립 후에 행해진 채무자의 급부의무 위반행위에 대한 귀책사유로 삼는 모순을 보이고 있다. 그리고 이행불능이라는 급부의무의 위반은 계약의 성립으로 인해 급부의무가 성립한 후에서야 비로소 발생할 수 있는 것임에도 아직 급부의무가 성립하지도 않은 계약체결 당시에 행해진 채무자의 행태에 의해 급부의무의 위반이 발생할 수 있음을 인정하고 있는 점도 쉽게 이해가 가지 않는다. 또한 계약이 아직 성립하지 않아 채권자에게 이행이익이 귀속되지도 않은 상태에서 행해진 채무자의 과책을 근거로 하여 채권자에 대한 이행이익의 배상을 그 내용으로 하고 있는 이행불능의 책임을 인정하는 것도 마찬가지로 의문을 자아낸다. 이러한 대상판결의 태도는 더 나아가 민법 제535조에도 부합하지 아니한다. 동 규정은 원시적 불능 사유에 대해 고지를 하지 않은 채무자에게 신뢰이익의 배상의무를 부과하고 있기 때문이다. 대상판결의 태도를 합리화하는 방안으로는 사안에서 피고 책임의 근거를 이행불능에 대한 피고의 과책에서 찾을 것이 아니라 급부장애사유에도 불구하고 급부를 약속한 피고의 (묵시적) 보증에서 찾는 것을 생각해 볼 수 있다. 하지만 이러한 보증책임은 과실책임의 원칙상 엄격하게 인정되어야 할 것이며, 또 구체적 사안에서 당사자들의 의사에도 부합하는 것이라고 보기도 어렵다. 그러므로 본고에서는 제535조에 규정된 계약체결상의 과실책임의 적용범위 및 법률효과를 확대하여 급부장애사유에 대한 고지의무 위반의 문제를 해결하는 방안을 제시하였다. 이에 따르면 상대방의 고지의무 위반으로 인해 원치 않는 계약을 체결한 자를 위한 효과적 구제수단으로 계약해제권 및 신뢰이익의 배상청구권이 고려될 수 있다.


Der koreanische oberste Gerichtshof (KOGH) hat neulich entschieden, dass derjenige, der Leistungshindernisse schon bei Vertragsschluss kannte oder kennen konnte und trotzdem seine Vertragspartei darüber nicht informierte, hat die daraus nachträglich resultierende Leistungsstörung zu vertreten, obwohl bezüglich dieser Leistungsstörung selbst gar kein Fehlverhalten vorlag. So konnte der KOGH in concreto dem Verkäufer, der bei Vertragsabschluss den Käufer auf ein erkennbar drohendes Leistungshindernis nicht hinreichend aufmerksam gemacht hatte, die Haftung für die nachträgliche Unmöglichkeit zukommen lassen. Angesichts des dem koreanischen bürgerlichen Recht zugrunde liegenden Verschuldensprinzips scheint diese Vorverlagerung der Zurechnung nicht einwandfrei zu sein. Zu bezweifeln ist zunächst, ob das Verschulden des Schuldners hinsichtlich der vorvertraglichen Schutzpflichtverletzung als das hinsichtlich der erst nachträglich eingetretenen Unmöglichkeit anzusehen ist. Außerdem ist schwer zu verstehen, wie die Leistungspflicht, die erst durch den Vertragsabschluss zur Entstehung kommt, wegen des vorvertraglichen Verhaltens des Schuldners verletzt werden kann. Es ist ebenfalls problematisch, bei der vorvertraglichen Schutzpflichtverletzung einen Ersatz des Erfüllungsinteresses anzuerkennen, was insbesondere der in dem §535 KBGB ausgedrückten Wertung widerspricht. Um das Ergebnis der Entscheidung des KOGH zu rechtfertigen, kann man sich an die Garantiehaftung wenden, indem man an dem Leistungsversprechen des Schuldners, der schon das Leistungshindernis kennt oder kennen kann, eine Art der Leistungsgarantie erkennt. Dem ist aber nicht zuzustimmen, weil angesichts des Verschuldensprinzips die Garantiehaftung nur unter strengen Voraussetzungen anzuerkennen ist. Darüber hinaus entspricht die Garantiehaftung in concreto nicht dem Willen der Vertragsparteien. Die vorliegende Arbeit zieht daher die culpa in contrahendo in Betracht, um mit Hilfe dieses relativ vernachlässigten Rechtsinstituts einen effektiven Schutz vor der vorvertraglichen Informatiospflichtverletzung zu gewährleisten. Dazu ist die richterliche Rechtsfortbildung erforderlich, die zur Erweiterung der Anwendungsbereiche bzw. der Rechtsfolgen des §535 KBGB führen kann.