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하나님이 세계의 모든 것을 창조했다면, 세계의 중심은 자연 도 아니고 인간도 아니다. 오히려 그것은 하나님이라 말할 수 있다. 궁 극적으로 하나님이 세계의 소유자요 세계의 중심이다. 그가“만유의 머 리”요“만유의 아버지”시다(역상 29:11; 에베 4:6). 이 구절에서 볼 수 있는 것처럼, 성서는 인간 중심주의도 아니고 자연 중심주의도 아닌 하 나님 중심주의(theocentrism)를 말하며, 인간 중심주의와 자연 중심주 의는 하나님 중심주의 안에 통합되는 두 가지 극이라 말할 수 있다.


Angesichts der gegenw rtigen kologischen Krise der Welt wird die biblische Idee von dem ”Ebenbild Gottes”, nach dem der Mensch geschaffen ist, von vielen Wissenschaftlern immer wieder als die grundlegende Ursache jenes Anthropozentrismus in Kritik genommen, der den Menschen in die Mitte der Natur stellt und ihm die ganze Natur unterwirft; damit versteht sich der Mensch als der “Besitzer und Eigent mer der Natur” (Descartes) und zerstört sie zum eigenen Nutz und Besitz. Gegen ber dieser Kritik stellt der Aufsatz dar, daß der sogenannte Anthropozentrismus nicht bloß die Folge der biblischen Idee vom Ebenbild Gottes, sondern ein Allgemeingut der Menschheit vom Altertum bis heute sei; das Ebenbild Gottes stelle einerseits die Würde des Menschen gegen ber der Macht der Natur und andererseits seine Verantwortung für sie heraus. Zwar tritt der Mensch durch seine Verantwortung für die Natur in ihre Mitte auf. Er trägt damit die zentrale Funktion in der Natur. Weil er aber die mit dem Ebenbild Gottes gemeinte Verantwortung nicht wahrnimmt, sondern sich die Natur unterwirft und zerstört, fällt er selber in die Krise des Todes. Der Aufsatz versucht herauszustellen, daß die Bibel den Menschen sowohl als das Ebenbild Gottes wie als einen Teil der Natur versteht; der Mensch ist zwar nach dem Bild Gottes geschaffen, gleichzeitig ist er aber ein Wesen, das vom Staub der Erde geschaffen ist und dadurch der Natur zugehört; die Natur ist nicht bloß außer ihm, sondern auch in ihm als dem leiblichen Wesen. Beide, der Mensch und die Natur, existieren unter Verwandtschaf. In dieser Verwandtschaft kann die Natur ohne den Menschen existieren, aber der Mensch kann ohne die Natur nicht existieren. Er ist durchweg ein von der Natur abhängiges Wesen. Zum Schluß stellt der Aufsatz heraus, daß die Mitte der Welt nach der Bibel weder der Mensch noch die Natur, sondern Gott ist, insofern beide als die Geschöpfe Gottes verstanden werden. Der Theozentrismus stellt über die Alternative vom Anthropozentrismus und Physiozentrismus hinaus einen dritten Weg in Sicht, der ihre verhängnisvollen Folgen für die Welt berwinden kann.


Angesichts der gegenw rtigen kologischen Krise der Welt wird die biblische Idee von dem ”Ebenbild Gottes”, nach dem der Mensch geschaffen ist, von vielen Wissenschaftlern immer wieder als die grundlegende Ursache jenes Anthropozentrismus in Kritik genommen, der den Menschen in die Mitte der Natur stellt und ihm die ganze Natur unterwirft; damit versteht sich der Mensch als der “Besitzer und Eigent mer der Natur” (Descartes) und zerstört sie zum eigenen Nutz und Besitz. Gegen ber dieser Kritik stellt der Aufsatz dar, daß der sogenannte Anthropozentrismus nicht bloß die Folge der biblischen Idee vom Ebenbild Gottes, sondern ein Allgemeingut der Menschheit vom Altertum bis heute sei; das Ebenbild Gottes stelle einerseits die Würde des Menschen gegen ber der Macht der Natur und andererseits seine Verantwortung für sie heraus. Zwar tritt der Mensch durch seine Verantwortung für die Natur in ihre Mitte auf. Er trägt damit die zentrale Funktion in der Natur. Weil er aber die mit dem Ebenbild Gottes gemeinte Verantwortung nicht wahrnimmt, sondern sich die Natur unterwirft und zerstört, fällt er selber in die Krise des Todes. Der Aufsatz versucht herauszustellen, daß die Bibel den Menschen sowohl als das Ebenbild Gottes wie als einen Teil der Natur versteht; der Mensch ist zwar nach dem Bild Gottes geschaffen, gleichzeitig ist er aber ein Wesen, das vom Staub der Erde geschaffen ist und dadurch der Natur zugehört; die Natur ist nicht bloß außer ihm, sondern auch in ihm als dem leiblichen Wesen. Beide, der Mensch und die Natur, existieren unter Verwandtschaf. In dieser Verwandtschaft kann die Natur ohne den Menschen existieren, aber der Mensch kann ohne die Natur nicht existieren. Er ist durchweg ein von der Natur abhängiges Wesen. Zum Schluß stellt der Aufsatz heraus, daß die Mitte der Welt nach der Bibel weder der Mensch noch die Natur, sondern Gott ist, insofern beide als die Geschöpfe Gottes verstanden werden. Der Theozentrismus stellt über die Alternative vom Anthropozentrismus und Physiozentrismus hinaus einen dritten Weg in Sicht, der ihre verhängnisvollen Folgen für die Welt berwinden kann.