초록 close

본 논문은 오늘날 기독교 신학으로서 종교신학에 주어진 과제가 무 엇인지를 제언하고자 한다(I V). 이를 위해 먼저 종교신학과 관련된 해 묵은 오해와 오류를 지적하고자 한다. 먼저 종교신학에 대한 범주적, 방 법적 오해를 지적하고(I ), 또한 종교신학적 삼분법의 유용성과 한계를 살펴보고자 한다(I I). 뿐만 아니라 기독교 종교신학이 오랫동안 기대고 있던 실체론적 종교이해를 비판적으로 검토하고 오늘날 종교학의 견해 를 수용하여 종교학적 감수성을 지닌 종교신학의 가능성을 전망해 보 고자 한다(I I I).


Seit 60er Jahren tritt “Theologie der Religionen” angesichts der Herausforderung der großen religiösen Traditionen in den Bereich der christlichen Theologie ein. Sie lässt sich seither weder mit dem religiösen Pluralismus, noch mit der vergleichenden Religionswissenschaft identifizieren. Es geht umso mehr um die Frage, wohin sie sich als eine Disziplin der christlichen Theologie weiter ausrichten soll. Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich der Aufsatz, indem er vor allem sowohl den von Perry Schmidt-Leukel vorgeschlagenen Dreierschema der Religionstheologie kritisch untersucht als auch die heutigen Kritik an die substantielle Religionsdefinition zum fruchtbaren Entwurf der Theologie der Religionen aufnimmt. An die Stelle der Festhaltung an einer religionstheologischen Position soll der diakritische Dialog zwischen dem christlichen Glauben und den Andersglaubenden vollzogen werden, damit der christliche Glaube sich selbst erneut versteht. Die jeweilige Optionalisierung der Relgionstheologie lässt sich angesichts der je neuen Entwürfe als unvollständig erweisen, wenn sie noch pädagogisch und heuristisch funktionalisieren mag. Dabei versteht sich der lebendige Glaube nicht als Endpunkt, sondern vielmehr als Ausgang, der mit der Offenheit gegenüber den anderen zum jeweils neuen Selbst ausgerichtet wird. Zum neuen Weg der Theologie der Religionen soll man insbesondere die konventionelle Religionstheorie verwerfen, welche die eine Religion als Norm oder Essenz oder Ursprung etc. den anderen verschiedenen Religionen zugrunde legt. Die Religion gibt es überhaupt nicht. Es gibt keine Religion an sich, sondern nur Ansichten der Religionen. Von dieser Tatsache muss eine christliche Theologie der Religionen mit seinen eigenen Augen ausgehen. Zwar soll sie unkritisches Nebeneinanderstehen der Religionen nicht bejahen. Eine christliche Religionstheologie kann auch angesichts der religiösen Lebensfeindlichkeit nicht unkritisch bleiben. Sie soll durch die kritische Auseinandersetzung mit anderen Religionen aber zur Lebendigmachung und Lebensdienlichkeit aller Lebendigen beitragen. Damit übernimmt sie eine Verantwortung im Friedensgebet, welches man heute weltweit hört. Mit dieser Metaperspektive muss sie traditionelle dogmatische Themen in die Richtung zur Konvivenz aller Lebendigen erneut konstituieren.


Seit 60er Jahren tritt “Theologie der Religionen” angesichts der Herausforderung der großen religiösen Traditionen in den Bereich der christlichen Theologie ein. Sie lässt sich seither weder mit dem religiösen Pluralismus, noch mit der vergleichenden Religionswissenschaft identifizieren. Es geht umso mehr um die Frage, wohin sie sich als eine Disziplin der christlichen Theologie weiter ausrichten soll. Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich der Aufsatz, indem er vor allem sowohl den von Perry Schmidt-Leukel vorgeschlagenen Dreierschema der Religionstheologie kritisch untersucht als auch die heutigen Kritik an die substantielle Religionsdefinition zum fruchtbaren Entwurf der Theologie der Religionen aufnimmt. An die Stelle der Festhaltung an einer religionstheologischen Position soll der diakritische Dialog zwischen dem christlichen Glauben und den Andersglaubenden vollzogen werden, damit der christliche Glaube sich selbst erneut versteht. Die jeweilige Optionalisierung der Relgionstheologie lässt sich angesichts der je neuen Entwürfe als unvollständig erweisen, wenn sie noch pädagogisch und heuristisch funktionalisieren mag. Dabei versteht sich der lebendige Glaube nicht als Endpunkt, sondern vielmehr als Ausgang, der mit der Offenheit gegenüber den anderen zum jeweils neuen Selbst ausgerichtet wird. Zum neuen Weg der Theologie der Religionen soll man insbesondere die konventionelle Religionstheorie verwerfen, welche die eine Religion als Norm oder Essenz oder Ursprung etc. den anderen verschiedenen Religionen zugrunde legt. Die Religion gibt es überhaupt nicht. Es gibt keine Religion an sich, sondern nur Ansichten der Religionen. Von dieser Tatsache muss eine christliche Theologie der Religionen mit seinen eigenen Augen ausgehen. Zwar soll sie unkritisches Nebeneinanderstehen der Religionen nicht bejahen. Eine christliche Religionstheologie kann auch angesichts der religiösen Lebensfeindlichkeit nicht unkritisch bleiben. Sie soll durch die kritische Auseinandersetzung mit anderen Religionen aber zur Lebendigmachung und Lebensdienlichkeit aller Lebendigen beitragen. Damit übernimmt sie eine Verantwortung im Friedensgebet, welches man heute weltweit hört. Mit dieser Metaperspektive muss sie traditionelle dogmatische Themen in die Richtung zur Konvivenz aller Lebendigen erneut konstituieren.