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Während die welt-/globalgeschichtliche Diskussion in Deutschland immer noch auf der Strecke bleibt, geht die Rezeption des Konzepts der transnationalen Geschichte relativ zügig voran, das in USA generell als ein Subkonzept bzw. einen spezialen Begriff der Welt-/Globalgeschichte verstanden wird. Von der “neuen europäischen Geschichte", die sich an der Europäisierung der europäischen Geschichte orientiert, bis zum globalgeschichtlichen “Bruchzonen" Projekt des ZHS stehen die transnationale Perspektive und Methodologie, wenn unter unterschiedlichen Voraussetzungen und Formen, im Zentrum. Wenn die Transnationalität bei der neuen europäischen Geschichte nicht über die Grenzüberschreitung hinausgeht, zielt die Transnationalität in der “transnationalen Gesellschaftsgeschichte” von Jürgen Osterhammel auf die Erklärung der reziproken Interaktion. Überdies wenden sich die “transfergeschichte Gesellschaftsgeschichte” von Albert Wirz und die “gemeinsame Geschichte” von Sebastian Conrad auf die Transnationalität, um die Interbeziehungen der Wechselkonstituierung aufzuhellen. Obwohl das ZHS-Projekt nicht unmittelbar transnationale Geschichte, sondern Globalgeschichte herausstellt, sind die Bruchzonen, d.h. sein Kernbegriff, nichtnationfreien sondern transnationalen Räume, wo es um die Nationbildung oder Reintegration heftig gerungen wird. Für die freundliche Rezeption der transnationalen Geschichte können viele Gründe genannt werden. Aber von der deutschen geschichtswissenschaftlichen Tradition gesehen, die streng auf die Nationalgeschichte zentriert ist, erscheinen die engen Beziehungen der transnationalen Geschichte zur Nation und zum Nationalstaat, die schon etymologisch inbegriffen sind, der markanteste Hintergrund zu sein.


Während die welt-/globalgeschichtliche Diskussion in Deutschland immer noch auf der Strecke bleibt, geht die Rezeption des Konzepts der transnationalen Geschichte relativ zügig voran, das in USA generell als ein Subkonzept bzw. einen spezialen Begriff der Welt-/Globalgeschichte verstanden wird. Von der “neuen europäischen Geschichte", die sich an der Europäisierung der europäischen Geschichte orientiert, bis zum globalgeschichtlichen “Bruchzonen" Projekt des ZHS stehen die transnationale Perspektive und Methodologie, wenn unter unterschiedlichen Voraussetzungen und Formen, im Zentrum. Wenn die Transnationalität bei der neuen europäischen Geschichte nicht über die Grenzüberschreitung hinausgeht, zielt die Transnationalität in der “transnationalen Gesellschaftsgeschichte” von Jürgen Osterhammel auf die Erklärung der reziproken Interaktion. Überdies wenden sich die “transfergeschichte Gesellschaftsgeschichte” von Albert Wirz und die “gemeinsame Geschichte” von Sebastian Conrad auf die Transnationalität, um die Interbeziehungen der Wechselkonstituierung aufzuhellen. Obwohl das ZHS-Projekt nicht unmittelbar transnationale Geschichte, sondern Globalgeschichte herausstellt, sind die Bruchzonen, d.h. sein Kernbegriff, nichtnationfreien sondern transnationalen Räume, wo es um die Nationbildung oder Reintegration heftig gerungen wird. Für die freundliche Rezeption der transnationalen Geschichte können viele Gründe genannt werden. Aber von der deutschen geschichtswissenschaftlichen Tradition gesehen, die streng auf die Nationalgeschichte zentriert ist, erscheinen die engen Beziehungen der transnationalen Geschichte zur Nation und zum Nationalstaat, die schon etymologisch inbegriffen sind, der markanteste Hintergrund zu sein.