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Untergesetzliche Rechtsnormen sind nach dem geltenden koreanischen Verwaltungsprozeßgesetz grundsätzlich nur im Wege der Inzidentprüfung indirekterweise gerichtlich zu kontrollieren.(konkrete Normenkontrolle) Hinsichtlich der immer zunehmenden Bedeutungen der administrativen Rechtssetzung sollte die gerichtliche Kontrolle über untergesetzliche Rechtsnormen wesentlich verstärkt werden, was sich auch rechtsvergleichende Studien beruft. Untergesetzliche Rechtsnormen sind im Prinzip nicht der Verfassungsgerichtsbarkeit, sondern der Verwaltungsgerichtsbarkeit unterworfen. Verfassungsbeschwerde soll nur dann in Betracht kommen, wenn verfassungs- bzw. rechtswidrige Rechtsnormen verwaltungsgerichtlich nicht bewältigt werden können. So sollte der Gegenstand der Verwaltungsklage erweitert werden, das Normenkontrollverfahren sind einzuführen. Sollte das allgemeine Normkontrollverfahren nicht eingeführt werden, dann kann die inzidente Normenkontrolle dadurch ergänzt werden, dass das Gericht nicht nur den Verwaltungsakt anfechten, sondern auch die zugrundeliegende Rechtsnorm als nichtig erklären kann. In Hinblick auf den Rechtscharaktor als objektive Klage der koreanischen Anfechtungsklage ist diese Ergänzung notwendig. Unabhängig davon sind die selbst-exekutiven Rechtsnormen als als Gegenstand der Verwaltungsklage, vor allem Anfechtungsklage zu qualifizieren.