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Bei der Beschäftigung mit dem Vorvorfeld geht es darum, ein syntaktisches Phänomen zu beschreiben, das eine topologische Position vor dem Vorfeld konstituiert. Es besteht die Möglichkeit, ein Element vor einen Satz zu stellen und dadurch bestimmte Funktionen zu erlangen. Diese Elemente, die scheinbar außerhalb der Satzkonstruktion stehen, können besondere Hinweise auf eine Situation oder Anrufe des Gesprächspartners sein. Damit wird der linearen Folge von Informationen ein Signal oder Kommentar vorgeschaltet, der in einer losen Verbindung zum eigentlichen Satz steht. Dies beeinflußt den Satzbau syntaktisch nicht, aber übernimmt eine semantische und strukturierende Funktion. Die wichtigen Funktionen der Vorvorfeld-Elementen finden sich im Bereich der Metakommunikation. Hier wird dem Sprecher eine Vielfalt von Möglichkeiten eröffnet, seine Argumentation zu strukturieren, und gleichzeitig dem Hörer Hilfestellung zum Verstehen gegeben. Der Entschluss, ein sprachliches Element (scheinbar) außerhalb des eingentlichen Satzverbandes zu stellen, kann somit als Verweis auf kommunikative Aspekte der Sprache gedeutet werden, um die Verständlichkeit bei den Zuhörern zu sichern.