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Diese Studie hat die Aufgabe, die Implikationen in den deutschen Filmen wie Vaya Con Dios, La Pianiste, Gloomy Sunday zu interpretieren. In solchen Filmen wie auch die anderen deutschen Filme lassen sich die Bedeutungen nicht leicht entschlüsseln, da ihre metaphorische Aufarbeitung nicht einfach zur Auslegung kommt und auf den ersten Blick verständlich ist. Die Gründe scheinen vor allem auf dem Stil des Unsagbaren, des Undeutlichen und nicht zuletzt auf dem Metaphorischen zu basieren. Solcher Stil entspricht dem Begriff des manifesten und latenten Traumdenkens der Psychoanalyse. Darum muss sich das Publikum tief in die praktischen Felder der deutschen Kultur versetzen, um die Bedeutung der nonverbalen Implikationen sinnvoll miterleben zu können. Um solchen Stil zu überprüfen, bin ich den einzelnen Gattungen nachgegangen: mise-en-scène, Handlungen, metaphorische Episode, Montage und Schrade, Musik, und Repertoire. Die eigenartigen Kompositionen der sogenannten Implikationen gehen von der Tradition der deutschen Aufrichtigkeit aus, die sich als Innerlichkeit übersetzen lässt. Aber die Übertragung sprachloser Seelenbewegung in sprachlichem Ausdruck ist schwer. Da muss man die Metaphorik in medialen Repertoires ersetzen. Darum sind in den deutschen Filmen die rhetorische Virtuosität und Stilfragen störende Vorgaben. Die Stilelemente der Implikationen sollen nicht nur aus der Außenwelt, sondern gleichzeitig aus den Bildern der Innenwelt bestehen. Nirgendwo werden in den Filme das Gebot der Implikationen vehementer gefordert und konsequenter herbeigeführt als in den deutschen Filmen.