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Innerhlab einer inputorientierten Theorie wird die deutsche Umlautung meistens als ein Prozess aufgefasst, der von gewissen Suffixen ausgelöst wird. Es gibt aber so gut wie kein Suffix, das stets einen Umlaut bewirkt. Dies ist der Grund dafür, eine Allomorphie für die umlautbewirkenden Suffixe im Lexikon anzunehmen. Für Fälle wie Väter, wo Umlaut nicht auf ein explizites Suffix zurückzuführen ist, schlägt Lieber (1987) vor, eine Stammallomorphie (statt einer Suffixallomorphie) anzunehmen. Eine andere Möglichkeit der Analyse besteht darin, Umlaut als eine Eigenschaft eines Stamms zu betrachten. Dies ist die von Wiese (1987, 1994) angebotene Lösung. Beide Analysen sind jeoch in zweierlei Hinsicht inadäquat: Erstens sind sie nicht in der Lage, Umlautung in allen morphologischen Prozessen einheitlich zu beschreiben. Zweitens kann weder Suffixallomorphie noch Stammallomorphie die Tatsache zum Ausdruck bringen, dass Umlautung sich aus einem Konflikt zwischen prosodischen Wohlgeformtheitsbedingungen und der Forderung ergibt, dass Umlaut möglichst fußinitial realisert werden muss. Die hier vorgeschlagene Anlayse beheben diese Mängel, indem sie Umlautung als ein Resultat aus dem outputorientierten Constraintskonflikt betrachtet.