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Hinsichtlich der gesellschaftlichen Realisierbarkeit des Lehrstucks im Vergleich zum epischen Theater wird die Produzentenkunst zum zentralen Kriterium in der Forschung erhoben. Dies dient der grundsatzlichen Abgrenzung des Lehrstucks vom epischen Theater. Bei Brecht handelt es sich also mehr um die ``Aktivierung des Zuschauers`` als um die Aufhebung der Trennung von Spieler und Zuschauer. Darum wird das Lehrstuck als eine besondere theatralische Gattung angesehen. Das Lehrstuck muss gegenwartig realisiert werden. Brecht versuchte dem Theater keine neue Funktion zuzugeben, sondern er wollte die schon vorhandene padagogische Funktion herausziehen. Nach Brecht geht die Erziehung des Menschen auf "theatralische Art" vor sich und die Theaterkunst wird nicht nur auf der Buhne, sondern eben ``hier`` und ``jetzt`` im Leben ausgeubt. Das macht die Zuschauer auf der Buhne aktiv. Diese Ansicht Brechts geht davon aus, dass das Spielen in unserem Leben ein wesentliches Element ist. Brecht versucht das Lehrstuck ohnehin als eine funktionsorientierte Kunstform in die Realitat einzugreifen. Das Drama in der Padagogik funktioniert genauso wie das Lehrstuck. Somit lassen sich die beiden praktischen Kunstformen im alltaglichen Leben sehr aktiv verwenden.