초록 close

문】20세기에 이르러 하이데거와 가다머에 의해 집대성된 해석학은 획기적이어서 “신해석학”의 토대가 되었으며, 이들에게선 종래의 해석학에서의 협소한 문헌학적인 카테고리와 방법론의 차원에서 벗어나, 정신과학과 인문학뿐만 아니라 모든 이론과 실천의 영역을 포괄하는 지평으로 끌어올려졌다. 가다머는 우선 해석학적 토대를 마련하기 위해 하이데거의 “현사실성의 해석학”과 존재사유 및 언어존재론에로 방향을 돌린다. “현사실성의 해석학”엔 인간 현존재의 삶 자체가 해석학적이고 또 “해석학적 순환”이 인간의 삶 자체에 뿌리를 두고 있다는 해석이 들어있다.가다머는 우선 진리와 방법의 전반부에서 기존의 일상적인 역사의식과 미의식을 비판하고, 그때까지 잘 알려지지 않은 자신의 해석학적 역사개념과 예술철학을 그 대안으로 제시한다. 이토록 가다머가 “예술경험에서의 진리물음”으로 논의를 시작한 것은 그가 예술경험을 자신의 해석학 논의의 출발점이자 자신의 주장을 정당화할 수 있는 확실한 증거로 삼았기 때문이다. 가다머는 그의 미학해석이 근세의 주관주의적인 “미학적 의식”과는 확연히 다름을 제시한 것이다. 그는 근세의 “미학적 의식”이 예술경험의 본성으로부터 주어진 것이 아니라, 주관주의적 형이상학에 근거를 둔 반성적 구성물에 불과함을 밝힌다. 그러나 가다머에 의하면 예술경험은 위와는 달리 예술작품의 “사상(事象) 자체”(die Sache selbst)가 탈은폐 되는 사건에 의해 주어진다. 그것은 하나의 ‘생기사건’인 것이다.예술작품의 의도하고 드러내고자 하는 것은 다름 아닌 사상(事象)들이 존재하는 방식, 즉 존재의 진리이다. 가다머에게서의 진리에의 접근방식은 주관적으로 확실한 인식에 근거를 둔 근대의 주관-객관적 사고의 한계를 초월해 있다. 진리란 방법적으로가 아니라 변증법적으로 도달된다는 것이 가다머 해석학의 확실한 결론이다. 변증법적 해석학의 목적 또한 존재 혹은 “사상(事象) 자체”가 드러나도록(‘탈-은폐’하도록) 하는 데 있다.


Das hermeneutische Erbe Heideggers und die "philosophische Hermeneutik" bei Gadamer Yun, Byeong-Yeol Seits 20. Jh. ist die Hermeneutik , die bei Heidegger und Gadamer zu einem großen Ganzen vervollständigt worden ist, so epochemachend, so daß sie zu einem Boden der Neuen Hermeneutikgebildet wurde. Bei ihnen ist die traditionelle Hermeneutik, die im Gebiet der Philologie und Methodenlehre verblieben war, überwunden, und nun auf den Horizont, der nicht nur die Geisteswissenschaft, sondern auch alle Gebiete der Theorie und Praxis umgreift, erhoben. Um seine "philosophische Hermeneutik" aufzurichten übernimmt Gadamer die wichtige hermeneutische Motive Heideggers, so zum Beispiel die "Hermeneutik der Faktizität", das "Seinsdenken", die "Sprachontologie" usw. Gadamer kritisiert zunächst in seinem Werk Wahrheit und Methode die traditionelle Hermeneutik, besonders in Hinsicht auf den neuzeitlichen Subjekt-Objekt-Schematismus, Geschichtsbewußtsein und Ästhetik. Was die Hauptsache der hermeneutischen Aufgabe ist, ist nach Gadamer die Aletheia der Sachen selbst. Dafür ist die Kunsterfahrung ein entsprechendes Beispiel. Für Gadamers Ästhetik wird die Kunsterfahrung durch die Entbergung der Sachen selbst des Kunstwerkes gegeben. Was das Kunstwerk beabsichtigt und entbirgt, ist gerade die Aletheia des Seins, nämlich die Seinsweise der Sachen selbst. Nach Gadamer ist die Annährung zur Wahrheit nicht durch die Methode des neuzeitlichen Subjekt-Objekt-Schematismus. Zur Wahrheit zu erreichen wird für Gadamer nicht methodisch, sondern dialektisch.


Das hermeneutische Erbe Heideggers und die "philosophische Hermeneutik" bei Gadamer Yun, Byeong-Yeol Seits 20. Jh. ist die Hermeneutik , die bei Heidegger und Gadamer zu einem großen Ganzen vervollständigt worden ist, so epochemachend, so daß sie zu einem Boden der Neuen Hermeneutikgebildet wurde. Bei ihnen ist die traditionelle Hermeneutik, die im Gebiet der Philologie und Methodenlehre verblieben war, überwunden, und nun auf den Horizont, der nicht nur die Geisteswissenschaft, sondern auch alle Gebiete der Theorie und Praxis umgreift, erhoben. Um seine "philosophische Hermeneutik" aufzurichten übernimmt Gadamer die wichtige hermeneutische Motive Heideggers, so zum Beispiel die "Hermeneutik der Faktizität", das "Seinsdenken", die "Sprachontologie" usw. Gadamer kritisiert zunächst in seinem Werk Wahrheit und Methode die traditionelle Hermeneutik, besonders in Hinsicht auf den neuzeitlichen Subjekt-Objekt-Schematismus, Geschichtsbewußtsein und Ästhetik. Was die Hauptsache der hermeneutischen Aufgabe ist, ist nach Gadamer die Aletheia der Sachen selbst. Dafür ist die Kunsterfahrung ein entsprechendes Beispiel. Für Gadamers Ästhetik wird die Kunsterfahrung durch die Entbergung der Sachen selbst des Kunstwerkes gegeben. Was das Kunstwerk beabsichtigt und entbirgt, ist gerade die Aletheia des Seins, nämlich die Seinsweise der Sachen selbst. Nach Gadamer ist die Annährung zur Wahrheit nicht durch die Methode des neuzeitlichen Subjekt-Objekt-Schematismus. Zur Wahrheit zu erreichen wird für Gadamer nicht methodisch, sondern dialektisch.