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Würde eine Rundfunkanstalt den Kontrollmaßnahmen der staatlichen Fachaufsicht unterworfen, wäre ihre Unabhängigkeit und Ausgewogenheit im konkreten Konfliktfall beeinträchtigt. In Korea besitzen nur einige öffentlichßrechtliche Rundfunkanstalten ein intenes Aufsichtsverfahren. Doch wird die dadurch ausgeübte Aufsicht nur für oberflächlich gehalten, und die Außenaufsicht über die öffentlichßrechtlichen Anstalten ist die Regel. Daher sind die öffentlichßrechtlichen Rundfunkanstalten streng vom zentralen koreanischen Aufsichts-und Kontrollgremium zu unterscheiden. Als staatliches behördenähnliches Gremium ist der Koreanische Rundfunkrat(KRR) zunächst dafür zuständig, über die grundlegende Rundfunkpolitik zu entscheiden. Darüber hinaus überwacht er aber auch von außen die Programme der öffentlichßrechtlichen wie der privaten Rundfunkanstalten und berät sie über Programminhalte. Bei der Zusammensetzung des KRR wird jedoch die Repräsentation des Bürgers bei der Auswahl der Mitglieder des KRR von vornherein außer Acht gelassen. Daher erlaubt der Aufbau des KRR nicht die effektive Sicherung der Rundfunkfreiheit von staatlichem Einfluß. Aus diesem Grund wäre die Einführung des demokratischen bzw. staatsfreien Auswahlverfahrens der Mitglieder des KRR eine dringende Aufgabe zur effktiven Sicherung der politischen Unabhänigkeit des KRR.